Was ist Brustkrebs (Mammakarzinom)?


Beim Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, handelt es sich um den häufigsten bösartigen Tumor bei der Frau. Er entsteht in der weiblichen Brustdrüse. Nur etwa ein Viertel der Tumoren in der Brust sind bösartig, sie heißen Karzinome. Die übrigen drei Viertel sind gutartig bzw. stellen Vorstufen einer möglichen Krebserkrankung dar und können mit einem operativen Eingriff entfernt und in der Regel dadurch geheilt werden. Über 81% der Patientinnen sind fünf Jahre nach der behandelten Brustkrebserkrankung noch am Leben. Das Mammakarzinom stellt in Deutschland mit 28% die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar. In seltenen Fällen sind auch Männer von Brustkrebs betroffen (unter 1%). Nach Angaben des Robert-Koch Institutes erkranken jährlich über 57.000 Frauen in Deutschland an einem Mammakarzinom.



Selbstuntersuchung der Brust

Für Frauen ab dem Alter von 20 Jahren wird die regelmäßige, monatliche Selbstuntersuchung der Brust empfohlen, sie ist Teil der Früherkennung von Brustkrebs.

Abtasten der Brüste (Palpation)

Durch den Facharzt erfolgt ein sorgfältiges Abtasten der Brüste, der Lymphknoten in den Achselhöhlen und oberhalb des Schlüsselbeins sowie eine Untersuchung der Haut der Brüste. Die Tastuntersuchung der Brust durch einen Facharzt ist Teil des gesetzlich geförderten Krebsfrüherkennungsprogramms.

Mammografie

Dabei handelt es sich um eine spezielle, sehr niedrig dosierte Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust.

Ultraschalluntersuchung der Brust (Mammasonografie)

Die Mammasonographie wird eingesetzt, um tastbare Veränderungen gezielt abzuklären. (Kassenleistung)

Für die Durchführung dieser Untersuchung und Koordination weiterführender Untersuchungen sind wir als Ihr Frauenarzt zuständig. Um Ihnen einen ersten Überblick über Termine und Inhalte der Nachsorge zu geben, haben wir für Sie diese Seite nach den neusten Erkenntnissen der Wissenschaft für Sie zusammengestellt.

In der Mammographie wird einerseits jeder vierte Brustkrebs übersehen und die Methode ist vor allem bei Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe nicht optimal. Zu dieser Gruppe gehören ausgerechnet die 40 bis 49jährigen Frauen, bei denen immerhin jeder vierte Brustkrebs auftritt.
Durch die Hinzunahme der Brust-Ultraschalluntersuchung lässt sich die Sicherheit steigern. Außerdem wurde in Deutschland 2007 bereits jeder vierte Fall von Brustkrebs durch Ultraschall entdeckt – und zum Großteil handelte es sich darüber hinaus um Frühkarzinome mit besonders guter Überlebenschance.



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